Sonntag, 15. April 2012

Das Küchen - Projekt

Die alte, mit übernommene Küche war uns von Anfang an ein Dorn im Auge. 
Aus irgendwelchen Resten zusammen gezimmert und Blau - Weiss angemalt , hatte sie jedoch ihren Zweck erfüllt.





Nach langen Suchen im Internet fanden wir heraus, dass auch gebrauchte Küchen in Norwegen einen stolzen Preis haben.
Beim grösstem norwegischen Online - Marktplatz, 
Finn.no von 3000 - 6000 NOK, also zwischen 400 bis 700 Euro.

Da wir nicht irgendeine Küche kaufen wollten, sondern sie zur restlichen Einrichtung passen sollte, sah es nicht besonders gut aus.
Das Problem Küche beschäftigte mich also Tag und Nacht und ich sprach schliesslich mit einem Kollegen darüber. Der sagte mir, er sei am Renovieren und seine neue Küche ist bereits auf dem Weg zu ihm. Ich könnte, wenn ich will, seine gebrauchte Küche abholen. Am gleichen Abend schickte er mir ein paar Fotos und zu meiner Überraschung war es genau das, was wir wollten.

Also begann ich am nächsten Tag die Küche nach und nach abzufahren.

Da wir auch die Elektrik checken wollten, rief ich einen Kumpel in Berlin an und fragte, ob er mir weiterhelfen könnte. Ich schrieb einen Mail an ihn mit ein paar Fotos von den Sicherungen usw., was ihm aber nicht viel sagte. Man müsste es sich aus der Nähe betrachten. Diese Einschätzung war für mich das Signal um ihn zu fragen, ob er nicht einmal herkommen möchte. Am nächsten Tag buchte ich ein Flug Ticket und 14 Tage später war er hier.




Es waren außerdem viele weitere kleinere Arbeiten zu erledigen, die wir ohne Hilfe nicht hätten ausführen können.


Eine neue Lampe hier


und hier


zwei neue Außensteckdosen auf der Terrasse


eine neue Dusch Thermostat-Brausebatterie und einiges mehr.

So begannen wir also zuerst mit der Küche. Die alte raus und danach begannen wir die neue Stück für Stück zusammen zubauen. Dabei waren die Küchenteile, die neue Spüle und ein Geschirrspüler genau ein - bzw. anzupassen.
Das Resultat sieht so aus und gefällt uns sehr gut.




Da wir einige Teile übrig hatten, haben wir unter der Wendeltreppe zur 2. Etage auch noch Küchenteile für einen weiteren Ablageschrank verbaut.
Hier das Ergebnis:




Und wieder ist etwas geschafft, es ist wieder ein wenig gemütlicher geworden und das Arbeiten in der Küche ist leichter und angenehmer geworden.



Donnerstag, 15. März 2012

Toiletten Problem

Bei etwas stärkerer Benutzung hat sich unsere bisherige Bio Toilette verabschiedet. 
Es blieb uns nichts anderes übrig, als eine neue zu kaufen.
Aber welche?
Die Auswahl ist groß und eine Preisfrage ist es nebenbei auch.
Bisher hatten wir eine sich kompostierende Toilette mit Ventilator, sodass keine Gerüche entstanden. Sie hatte ihren Dienst getan, aber das ständige wechseln der Behälter war auch eine lästige Angelegenheit.

Daher haben wir uns zum Kauf einer Verbrennungstoilette entschieden.
Sie ist in der Anschaffung zwar sehr teuer, ist aber auch viel hygienischer und überhaupt viel praktischer.

Hier nun einige Bilder:





Hier auch ein Video:






Es geht weiter

Das alte Fundament direkt vor dem Eingang zur Hütte war uns schon lange ein Dorn im Auge.
Wir haben also mit einer Ausgleichsmasse begonnen, dieses Fundament zu begradigen, damit wir danach eine zweite Terrasse daraus machen können.
Hier ist nun das noch nicht ganz fertige Resultat.


Als Umrandung haben wir einfache Blumenkästen aufgestellt, die das ganze etwas verzieren sollen.

Außerdem haben wir begonnen, die Grünflächen etwas zu verschönern.

Rhododendron Blau

verschiedene Zypressen

Juniperus hor. 'Andorra Compacta'







Freitag, 30. Dezember 2011

Neues Gerätehaus



Unsere neuste Anschaffung ist dieses Gerätehäuschen.
Lange Lebenszeit und wenig Pflege, da aus Metall.

Dank Winterzeit & Auktion auch sehr günstig in der Anschaffung.

Durch die eingebauten Entlüftungen an der Front und Hinterseite kann die Luft ständig zirkulieren und sich somit auch kein Kondenswasser bilden. 
Alle Geräte oder Sitzbezüge bleiben also trocken.


Ein schönes Gerätehäuschen aus Metall.

Wir haben ihn gestern bei einer erneuten Auktion den Zuschlag bekommen.
Durch diesen Geräteschuppen können wir nun unseren Keller in der Hütte erheblich entlasten und können eigentlich toten Platz sinnvoll verwenden.


Endlich sind unsere Gartengeräte sinnvoll verstaut und vor Regen und Schnee geschützt.


Stabile Türen


Durch den verzinkten Bodenkranz ermöglicht es uns zudem die Montage eines Holzbodens oder ähnlichen

Durch dieses stabile Gestell, dem Fußboden und den Aufbau aus Metall, ist dieses Gerätehaus mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Sturmsicher.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Aussaat

Wir haben nun mit der Aussaat von Tomatensamen begonnen. Dazu benutzen wir eine kleine Anzuchtschale mit transparenten Deckel, die wie ein Mini Gewächshaus funktioniert.
Normalerweise ist es für Tomaten ein wenig früh, wir probieren es dennoch.

Tomatenaussaat der Sorte "Harzfeuer"

Außerdem haben wir damit begonnen Blumenzwiebeln, Radieschen Sorte "Rudi" und Gewürzkräuter zu stecken, bzw. zu säen.




Die Blumenzwiebeln sind Tulpen 


und


Muscari, zu Deutsch Traubenhyazinthen

Nun heißt es erst einmal abwarten, beobachten, aufpassen und pflegen, damit wir ein solches Resultat, wie auf den Bildern zu sehen ist, auch erzielen.
Zu gegebener Zeit, werden wir alles umtopfen und in unserem Gewächshaus unterbringen, was aber eigentlich nur für die Tomaten gilt.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Kontrolle

Nach den vergangenen stürmischen Tagen, fuhr ich gestern mal zur Hütte, um nach dem rechten zu sehen. Eventuelle Sturmschäden blieben glücklicherweise aus.


Alles in Ordnung


Die enormen Regenwassermengen halten unser "Natur - Bassin" in seiner Größe.


Sturm "Dagmar" ist vorüber


und


ein neuer ist auf dem Weg. Na dann.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Baggerabreiten


Um das Grundstück nach unseren Vorstellungen gestalten zu können, mussten wir eine größere Fläche mit der Motorsäge und einem Bagger bearbeiten.



So sah es aus
Dann kam der Bagger und ich.







Nach den Baggerarbeiten und den vielen Regenfällen sieht es momentan so aus.




zwischen die beiden Anhebungen kommt die Brücke




Hier wird also unser kleines aber hoffentlich feines Feuchtbiotop entstehen. Wir freuen uns schon darauf, denn wir glauben, es passt gut dorthin und sieht gut aus.

Zukunftspläne

In der näheren Zukunft möchten wir die Haupthütte etwas vergrößern. 


Soweit wir wissen, können wir ohne Absprache mit unseren Nachbarn & ohne Baugenehmigung bis zu 15 m2 anbauen. Wir werden uns aber diesbezüglich noch einmal bei der Kommune auf Askøy erkundigen.



Das einfachste wäre, einen kompletten Anbau im Baukasten zu kaufen.
Wir hätten dann zwei Möglichkeiten, die erste ist, den Anbau mit der Rückseite der Hütte zu verbinden, oder die zweite, den Anbau direkt vor den jetzigen Eingang zu bauen.
Wir dachten dabei an folgende Modelle:

Modell Nr. 1 mit 15 m2
Beispiel Inneneinrichtung
oder

Modell Nr. 2 mit 15 m2
Skizze Innenraumgestaltung
Modell Nr. 2 ist für mich der klare Favorit, da ein großes und ein kleineres Zimmer vorhanden wären, die wir auch anders nutzen würden, da ein separates Schlafzimmer sowie eine Küche bereits vorhanden sind.