Sonntag, 10. März 2013

Der Wegebau - Teil 2

Nachdem das Material bestellt und geliefert wurde, haben wir uns an die Arbeit gemacht. Wir hatten alles in allem 12 Tonnen Tragschicht ( Körnung 16/32 ) um den Weg zum Grundstück etwas auszugleichen und den eigentlichen Unterbau für unseren Weg auf dem Grundstück vorzubereiten.


 

Wir haben uns auch einen Minibagger geliehen, womit das Einladen der Masse in den Minidumper entschieden leichter und schneller ging.


Da wir uns von oben, also vom Parkplatz an der Strasse, nach unten zum Grundstück arbeiten mussten, ging gleich in den ersten Stunden und Metern viel Masse weg, sodass wir schon dachten, zuwenig bestellt zu haben.


An zwei Stellen in der Mitte des Weges, gingen die Tonnen nur so weg, wir mussten aber richtig viel auffüllen, da das Gelände sehr uneben und rutschig war.


Nachdem wir das erledigt hatten, konnten wir nun endlich mit dem eigentlichen Vorhaben auf unserem Grundstück beginnen. Hier mussten wir uns nun von der Hütte zum Gästehaus arbeiten und von dort wieder zurück zum eigentlichen Weg.




Beim und nach dem heranfahren der Masse haben wir auch sie auch gleich auf ca. einen Meter Breite verteilt und leicht verdichtet.


Die Arbeit mit der Tragschicht hat uns ein ganzes Wochenende und 3 Tage nach Feierabend gekostet, aber Resultat kann sich jetzt schon sehen lassen, wir kommen seitdem trocknen Fusses vom Parkplatz zur Hütte.

Wir sind sehr stolz auf uns!!!

Aufgrund der Witterung können wir leider nicht gleich mit dem Beton und der Pflasterschablone weitermachen, da sonst Frostschäden entstehen könnten.
Der Beton ist aber schon bestellt, wird demnächst geliefert, sodass wir also startklar sind.


Wir haben zwei Paletten Sika Trockenbeton bestellt, dass sind 96 Säcke, wobei wir einen Sack pro Schablone brauchen.


Hier einige Beispielbilder:


Wir mixen als optischer Blickfang zudem noch die Betonfarbe


Schiefergrau ( leicht bläulich ) dazu.



















Sonntag, 10. Februar 2013

Start in die neue Saison

Nachdem Weihnachten und Silvester vorbei sind und einige Tage im neuen Jahr ins Land gegangen sind, heute mal wieder ein Update auf diesem Blog.

Es ist Winter, es ist kalt, wir müssen also weiterhin warten, um mit Aussenarbeiten beginnen zu können.

Die Winterzeit haben wir dazu genutzt, benötigte Geräte und ähnliches zu besorgen.

Wir haben aber auch genug Innenarbeiten, die sicher einige Zeit beanspruchen.

Zu Weihnachten gab es z.B. einen neuen TV Tisch. Kleiner und Platzsparender als der alte.


Auch einen neuen Esstisch haben wir uns gegönnt. 
Mit jeweils 3 Schubladen an den Seiten, wirklich sehr praktisch. 



Voll ausgeklappt, haben 6 Personen Platz an diesem Tisch.


Desweiteren haben wir uns einen neuen Benzinbetriebenen Rasenmäher zugelegt. Dieser ist viel robuster und stärker als der alte.



Der Rasenmäher wird mit bleifreien Benzin, genau wie der Dumper betrieben.

Als technische Hilfe und vorallem als Stromüberwachung haben wir uns 

IQsocket " ring Hytter varm " gekauft.



Dieses Gerät wird mit einer normalen Sim Kart ( zum SMS senden / empfangen ) versehen und mit der Wandsteckdose verbunden. Dann steckt man den Stecker der elektrischen Heizung in dieses Gerät und ab sofort kann man über eine App auf dem Telefon ( Apple, Android ) die Temperatur regeln und überprüfen, ob Stromausfall war oder ist.


Zur Überwachung der Hütte, des Geräteschuppens und des Gewächshauses haben wir uns noch eine Aussen und eine Innenkamera zugelegt, damit wir mehr Kontrolle haben, wenn wir nicht vor Ort sind.
Beide Kameras werden über unser drahtloses Netzwerk ( Internet ) mit unserem Router verbunden und sind ständig Online.

Hier die Innenkamera


und hier die Aussenkamera, natürlich Wasserfest


Mittels einer Kamerasoftware können wir alles bequem aus der Ferne überwachen. Beide Kameras zeichnen bei Bewegung ( auch bei Nacht ) auf, sodass bei Bedarf die Polizei oder Feuerwehr benachrichtig werden kann.

Hier ein Beispiel des Überwachungsmonitor.




Das waren also unsere Neuvorstellungen, bleibt nur noch der Aufbau und die Installation, sowie die Umgestaltung unseres Gästehauses. Wir haben einige gute Ideen, damit es auch dort noch gemütlicher wird und unsere Gäste sich richtig wohlfühlen. Das werden wir natürlich auch Foto dokumentieren.




Sonntag, 18. November 2012

Der Wegebau - Teil 1

Jetzt, wo unser Minidumper startklar ist und wir uns nicht von der Kommune auf Askøy aufhalten lassen, werden wir zunächst den Zufahrtsweg flicken bzw. ausbessern.

Wir können also Zeitgleich auch mit dem Wegebau auf dem Grundstück beginnen, da das benötigte Material das gleiche ist.

Es ist gewöhnliches Recycling Material, das auch beim Strassenbau als Tragschicht verwendet wird.

Bei uns auf dem Grundstück wird es gleich 2 Zwecke erfüllen. 

1. das unebene Gelände ausgleichen

und

2. als Tragschicht für unseren Gehweg dienen.

Da es in Norwegen nicht sehr viele preiswerte Möglichkeiten im Betonwegebau gibt, haben wir uns für eine andere Alternative entschieden.

Nachdem das Gelände ausgeglichen und verdichtet ist, legen wir eine Verlegeform aus, mit der wir das Muster, Farbe und die Richtung selbst bestimmen.



Das ganze ist denkbar einfach, erfordert aber einige Zeit.

Alles, was man zur Herstellung braucht, sind ein Betonmischer, Wasser, Zement, Sand und Zusatzmittel, wie z.B. Farbe damit aus dem normalen grauen Beton ein Basalt oder Terrakotta Weg entsteht.

Hier einige Beispiel - Bilder:





Wir denken, es sieht gut aus & macht viel Spass.

Für alle die neugierig oder interessiert sind, hier die Montageanleitung des Herstellers:

Im Internet zu finden unter: 


      Für Ihr kleines Paradies - einfach, schnell, kreativ.
Montageanleitung
Bild11. Legen Sie die Form direkt auf den flachen und von Pflanzen befreiten Boden.
ACHTUNG: Flache Seite der Form ist obenauf!
Wenn Sie eine vollkommen ebene Fläche erzielen wollen, sorgen Sie bitte für den dementsprechenden Untergrund.
Bild12. Füllen sie jede Zelle der Form mit der Füllmasse.
Bild13. Drücken Sie die Masse fest in die Form und glätten Sie die Oberfläche mit einer Kelle.
(Wenn Sie rundherum mit einem Gummihammer auf die Form klopfen, verdichtet sich die Masse am Besten.)
Bild14. Heben Sie vorsichtig und ohne Verzögerung die Form ab.
Bild15. Glätten Sie mit Hilfe einer feuchten Kelle Rand und Oberfläche der Steine.
Bild1Bild16. Wiederholen Sie den Arbeitsvorgang sooft, bis Sie mit der gewünschten Fläche fertig sind. Eine gerade Reihe erhält man ganz einfach, indem man die Form um eine Vierteldrehung weiterdreht. Auf diese Weise erhalten Sie ein immer wechselndes Steinmuster. Für rechtwinkelige Ecken dreht man die Form um 1/4 und setzt sie seitlich in der gewünschten Richtung wieder an.
Bild1Bild17. Um Kurven zu erhalten dreht man die Form im gewünschten Winkel und drückt sie einfach in die zuletzt gegossene, noch feuchte Pflasterfläche. Die anderen Abschnitte füllen Sie dann mit der Kelle.
Bild18. Wenn Sie wollen, können Sie die Fugen mit einer etwas flüssigeren Mischung der Füllmasse ausfüllen, sobald die "Steine" ganz durchgetrocknet sind. Durch einen leichten Druck mit der Pflastermacher-Form wird die Fugenmasse gut verdichtet.
Unser Tipp:
Wenn Sie die Steine miteinander verbinden wollen, tragen Sie gut 1 cm Füllmasse auf, bevor Sie mit dem Ausgießen der Form beginnen oder gießen Sie eine verdünnte Menge Füllmasse in die Fugen, nachdem Sie die Form abgehoben haben. So können Sie auch verhindern, dass Gras durch die Fugen wächst.
Individuelle Gestaltungsideen:
  • Farbpigmente der Füllmasse beifügen.
  • Eindrücken von Steinen, Kieseln oder Sand in die Oberfläche, nach Antrocknen mit Schwamm abwischen.
  • Oberflächenprägung mit Kelle, Holzstücken, Blättern oder Baumrinden.
  • Indem man die Fugen zwischen den Steinen nicht ausfüllt und so den Pflanzen erlaubt durchzuwachsen.


Samstag, 10. November 2012

Unser neuer Minidumper

Der Weg vom Parkplatz zu unserer Hütte beträgt ca. 120 m und geht durch den Wald. Es ist sozusagen ein Trampelpfad, der in die Jahre gekommen ist und dringend erneuert werden muss.

Wir haben also bei der zuständigen Kommune einen Bauantrag gestellt, in der Hoffnung, den Weg, wenn wir ihn dann schon erneuern, auf 2,50 m verbreitern können, damit wir auch mal mit einem Auto oder Transporter Material liefern können.

Dies wurde bislang abgelehnt, mit der Begründung:

" Es wäre ein bedeutender Eingriff in die Natur "

Gegen diesen Bescheid haben wir mittlerweile Klage eingereicht. Wartezeit momentan zwischen 6 - 9 Monaten.

Wir lassen die Köpfe nicht hängen!

Trotzdem mussten wir dieses Jahr feststellen, wie beschwerlich der Weg mit einer vollbeladenen Schubkarre über Wurzeln. Moos und lose Steine ist, brauchten wir eine andere Lösung.

Um Steine, Baustoffe, Holz und vieles mehr sicher diesen Weg herunter zu bekommen, haben wir uns einen Minidumper zugelegt.

Mit diesem Gerät werden wir nun also erst einmal die gröbsten Schadstellen ausbessern.

Hier nun ein  paar Bilder, einige Infos und zwei Videos.












Als kraftvolle Schubkarre mit Antrieb, ist der Mini Dumper unverzichtbar auf dem Bau oder dem Hof, wo Schüttgut zu transportieren ist.


  • genialer Allradantrieb
  • robustes Schaltgetriebe
  • starke 250 kg Zuladung
  • universell durch Anbaugeräte


Die Ackerstollenbereifung macht den Mini-Dumper zu einem geländegängigen Allround-Transporter.
Das allradgetriebene Universalgenie mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: 
Mit dem Mini-Dumper transportieren Sie Bau­materialien oder anderes Transportgut auch durch schwieriges Gelände und sogar auf Treppen. Wahlweise ausgestattet mit einem aufsetzbaren Schneeräumschild oder dem 
praktischen Gabelvorsatz transportiert er mühelos Lasten bis zu 250 kg.

Die Leichtraummulde des Mini-Dumpers kann ganz einfach mit einer Laderaumerhöhung versehen werden. Ein praktisches Arbeitsgerät, das in der Forstwirtschaft ebenso unverzichtbar ist, wie in der Grünflächenpflege.


Sonntag, 7. Oktober 2012

Schuppen & Gewächshaus

Nach dem Winter haben wir begonnen, den Schuppen und das Gewächshaus aufzubauen. Zuerst waren wir uns nicht ganz einig, wo wir die beiden Häuschen hin bauen, haben aber doch noch eine gute Lösung gefunden.

Hier einige Bilder vom Aufbau:

für Leihen nicht ganz so einfach wie in den Beschreibungen stand













Freitag, 3. August 2012

Der neue Gartenteich


Hier ein paar Videos vom neu angelegten Gartenteich.

Das ganze Drum - Rum werden wir nach und nach bepflanzen.










Dienstag, 1. Mai 2012

Der Außenbereich

Nachdem der Winter jetzt wohl entgültig vorbei ist, haben wir den Außenbereich wieder etwas aufgearbeitet und verschönert.


Wir haben sämliche Bäume und Sträucher beschnitten, Unkraut und Moos entfernt und noch einige optische Verschönerungen vorgenommen.


Der absolute Hingucker ist die kleine Gartenbrücke, die als Verbindung zwischen dem Gästehaus und der Hütte dient, umpflanzt mit zwei Bambus Sträuchern ( werden ca. 3m hoch ) und zwei Blåvingel Büschen, die es sehr feucht mögen. Das ganze wird von mehreren Solarleuchten angestrahlt.
Demnächst werden wir mit unserem Naturteich beginnen. 


Da wir den Teich in einer natürlichen Felsmulde anlegen, brauchen wir also nur eine seitliche Befestigung damit wir die Uferränder mit dafür geeigneten Sumpf und Wasserpflanzen begrünen können.
Als Absteifung haben wir uns für nicht vergängliches  Material entschieden.
Sieht aus wie Naturstein, ist aber Plastik, schön, einfach und sauber.


Wir haben nun als optische Hilfe den geplanten Umfang des Teiches mit Band gekennzeichnet, damit wir eine bessere Vorstellung davon haben, wie, was und wo bepflanzt werden soll.

wird vielleicht auch noch etwas größer

Blick aus der oberen Etage



Der dabei enstandene Hohlraum wird dann zusätzlich mir Zierkies aufgefüllt, sodass ein nahtloser Übergang entsteht.


Das ist der Zierkies


und das wäre das perfekte Resultat.